Sonntag, 19. Juni 2016

Die Elchkuh und das schwarze Loch rund um Kassel


Die vergangenen Tage im Lande der Rentiere waren sehr intensiv und wir kamen jeweils erst gegen Mitternacht zu unserem Basecamp in Saariselkä zurück. Zu spät für die versprochenen CW Skeds. Doch WSPR lief dafür im Dauerbetrieb und entsprechend war auch die Ausbeute. Mit 1W im 30m Band kamen Rapporte aus China, Australien, Südafrika und den USA rein. Und natürlich jede Menge Stationen, die uns in Europa gehört haben, bzw. die wir geloggt haben.

Mit einer Ausnahme:
Mitten in Deutschland existiert offenbar ein schwarzes Loch. Dort gibt es keine einzige Station, die auf WSPR aktiv ist. Und mitten drin liegt Kassel mit meinen Freunden von den Funkamateuren e.V. Aber natürlich auch Baunatal mit dem DARC:


 Im nächsten Bild ist das schwarze Loch von Kassel im Detail zu sehen.


Zwischen Hannover und Leipzig und zwischen Frankfurt und Braunschweig herrscht punkto WSPR tote Hose. Wie ist das möglich?

Heute werden wir mal PSK31 probieren. Natürlich auch auf 30m. Und später sollte es dann auch auf CW klappen. SSB auf 20 oder 40m wird nach wie vor durch ein starkes Rauschen berhindert, dessen Quelle wir bisher nicht aufspüren konnten. Aber wir befinden uns ja hier nur ca. 40km von der russischen Grenze entfernt ;-)

Bild: Zum fünften Mal bereise ich nun das Land der Mitternachtssonne. Aber es ist das erste Mal, dass ich einen Elch auf ein Foto bannen konnte. Diesmal ein weibliches Exemplar wie es scheint. Elchin, heißt das wohl gendergerecht. Mann geht ja mit der Zeit.


Kommentare:

Markus Meier hat gesagt…

Lieber Anton

Das schwarze Loch rund um Kassel? Im Kalten Krieg gab es in dieser Gegend das 'Fulda Gap' und den 'Point Alpha'. Aber vielleicht ist es auch der vertikale Erdkilometer, der einfach alle Radiowellen absaugt ... ;-))

73 de Markus

Peter Rohde hat gesagt…

Super, bin genau in der Mitte...

DD9lh - http://blog.dd9lh.de/

73 aus dem nicht ganz so hohem Norden...

cuPeter